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veranstaltungen

 

 

 

 

 

Weiterbildungstagung Seminar Atelierschule

 

Donnerstag, 17.09.2026, 14-21 Uhr

Freitag, 18.09.2026, 9-16 Uhr

 

Pädagogik, Spiritualität und Anthroposophie

 

Dozent:innen, Kursleitende: 

Griet Hellinckx. – Teambegleitung, Coach, früher Lehrerin und Dozentin am Institut für Waldorfpädagogik Witten-Annen; Witten

Ulrich Kleber. – Geschäftsführung Helmut von Kügelchen-Schule, Campus freie Schule Fellbach, Unternehmensberater, früher Waldorflehrer; Fellbach

Philip Kovce. – Ökonom, Philosoph, Autor, Leitung Rudolf Steiner Archiv; Dornach

Marion Schroth. – Kunsttherapeutin Sprache und Drama, Dozentin Waldorfpädagogik; Tübingen

Valentin Wember. – Dozent und Berater Waldorfpädagogik, Autor, früher Waldorflehrer; Tübingen

 

Tagung Kollegium Atelierschule, offen für interessierte Lehrpersonen anderer Schulen und Eltern

 

Unkostenbeitrag: 150 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstrasse 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

– Detailprogramm folgt –

 

  

Freitag, 27. Februar 2026, 17–19 Uhr

im Sternensaal, Plattenstrasse 39

 

Diplomabschluss Seminarkurs 2024–2026

 

Ansprachen, Präsentation Abschlussprojekte, Apéro

 

 

Samstag, 31. Januar 2026, 9–15:30 Uhr

 

Zur Dreigliederung des menschlichen Organismus

Gesundheit und Krankheit im Jugendalter

 

mit Dr. med. Robert Fitger, Facharzt für Neurologie und Allgemeinmedizin, Akademie Arlesheim für Anthroposophische Medizin

 

Blockseminar des Seminarkurses, mit beschränkter Platzanzahl offen für weitere Interessierte (bitte anmelden)

Unkostenbeitrag: 100 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

 

Robert Fitger. – Dr. med., Facharzt für Neurologie und Allgemeinmedizin. Akademie Arlesheim für Anthroposophische Medizin. Oberarzt am Institut für komplementäre und integrative Medizin, Universität Bern. Früher auch als Schularzt tätig.

Freitag, 28.11.2025, 14:00–18:30 Uhr

Samstag, 29.11.2025, 9–16 Uhr

 

Erinnerungsbilder und Motive zur Jugendpädagogik

 

Blockseminar und Werkstattarbeit mit Dr. Angelika Wiehl. Als Einführung wird zur Lektüre im Magazin empfohlen: 

 Angelika Wiehl, Erinnerungsbilder. Eine Methode zum Verstehen des Jugendalters, Dezember 2023

 

Block des Seminarkurses, offen f¨ür weitere Interessierte (beschränkte Platzzahl)

Unkostenbeitrag CHF 120

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstrasse 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

Angelika Wiehl. – Dr. phil., Dozentin für Waldorfpädagogik, Alanus Hochschule, Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Mannheim. Studium Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte. Mitbegründung der Freien Waldorfschule Wolfsburg. Buchveröffentlichungen u.a.: Jugendpädagogik in der Waldorfschule, mit Michael Zech (2015). Studienbuch Waldorf-Jugendpädagogik, mit Frank Steinwachs (2022).

 

 

Weiterbildungstagung Atelierschule

 

Donnerstag, 18. September 2025, 14–20:30 Uhr

Freitag, 19. September 2025, 9–16 Uhr

 

Selbstverwaltung – Auslaufmodell oder Zukunft der Pädagogik?

Ist Selbstverwaltung ein idealistisches Relikt vergangener Zeiten oder eine zeitgemässe Form, Schule zu gestalten? Zwischen Überforderung und Freiheit, zwischen Struktur und Chaos bewegt sich dieses Kernprinzip der Waldorfpädagogik. Manche schwärmen von selbstverwalteten Schulen als lebendigem Organismus, andere sehen darin nur endlose Sitzungen, chaotische Abläufe und unbezahlte Zusatzarbeit.

In unserer mittlerweile schon traditionellen Septembertagung möchten wir uns in diese Fragestellungen vertiefen. Wie organisiert man eine Schule jenseits klassischer Hierarchien? Wir fragen nach den praktischen Konsequenzen für Pädagogik, Organisation und Finanzen, nach der Verantwortung der Lehrpersonen – und nach den geistigen Quellen, die Selbstverwaltung tragen.

 

Offen für interessierte Lehrpersonen anderer Schulen und Eltern

Unkostenbeitrag: 150 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung 

 

Impulsreferate, Workshops und Plenum. Alle Teilnehmenden wählen einen von 3 angebotenen Workshops (siehe unten), den sie durchgehend besuchen.

 

Donnerstag 18. September 2025
ab 13:00 Uhr Ankommen, Kaffee, Imbiss
14:00 Impulsreferat 1
14:30 Werkstatt I (3 Kurse in Arbeitsgruppen)
16:00 Kaffeepause
16:30 Werkstatt II
18:00 Abendessen
19:00 Dialogischer Austausch im Plenum
   
Freitag 19. September 2024
09:00 Impulsreferat 2
09:30 Werkstatt III
11:00 Kaffeepause
11:30 Werkstatt IV
12:30 Mittagsimbiss
13:30 Impulsreferat 3
14:00 Werkstatt V
15:15–16:00 Abschlussplenum

 

Werkstattarbeit in Gruppen nach Wahl:

 

Kurs 1

 

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?

mit Laurino Amos und Cornelius Bohlen

 

Ist Schule eine von der Wirtschaft und einem verstaatlichten Bildungssystem gesteuerte und abhängige Einrichtung oder wie kann es ein freies Bildungsleben geben? Wie stehen Schule und die Tätigkeit von Lehrpersonen in den drei Sphären der Gesellschaft: in der wirtschaftlichen Sphäre, im politisch-rechtlichen Bereich und im geistig-kulturellen Leben? Ausgehend von den Ideen und Wirklichkeiten, wie sie Rudolf Steiner mit der Betrachtung der sozialen Dreigliederung entwickelt hat, befassen wir uns in offener, seminaristischer Form mit Aspekten der Stellung von Schule und Lehrpersonen in der Gesellschaft:
 
1. Wer bestimmt, wie Schulen und ich unterrichten?
In einer Welt mit stark standardisierten Bildungsvorgaben ist die Frage hochaktuell: Wird die Unterrichtstätigkeit durch staatliche Lehrplänen von nationalen Interessen und der Wirtschaft bestimmt und Schulabschlüssen bestimmt oder nach den Einsichten von Pädagog:innen? Staatliche Anerkennung oder Anerkennung durch Schüler:innen und Eltern?
 
2. Wie steht die Schule in der politisch-rechtlichen Sphäre?
Das allgemeine Rechtsleben und Gestaltungsräume für freie Schulen. Schulvereine und Kollegien als Rechtsformen. Schulführung, Mitwirkung und Mitbestimmung.
 
3. Wie werden Bildung, Schule und ich bezahlt?
Wie werden Schulen wirtschaftlich getragen und finanziert? Kaufgeld, Steuergeld und Schenkgeld. Elternbeitragssysteme, Gehaltsordnungen, Spenden. Bildungsbürgerliche Privatschule oder Ermöglichung des Rechts des Kindes auf Bildung?

Neben kurzen Einführungen widmen wir uns den Fragestellungen gemeinsam praktisch: Wie unterrichtet man aus Intuition? Was wollen wir in Verfassung und Statuten ändern? Zu hohes Schulgeld, zu tiefe Löhne: Was sind Lösungen? – Dabei sind alle Fragen zum sozialen Leben von Schulen willkommen und können in dieser Werkstattarbeit aufgenommen und miteinander behandelt werden.

 

Laurino Amos. – Vorstandsmitglied Atelierschule, Biologe, ehemaliger Atelierschüler.

Cornelius Bohlen. – Lehrer für Deutsch und Geschichte, Mitgründer und ehemalige Schulleitung Atelierschule, Co-Leitung Seminar Atelierschule.

 


 

Kurs 2

 

Die Lehrperson in der Schulverwaltung

mit Henrik Löning und Michael Meier

 

«Der Weg wählt dich. Du setzt dich nicht hin und beschliesst: Ich werde dieses Album machen. Es erscheint dir in einem Traum oder steigt aus deiner Seele empor, und du weisst einfach, dass du ihm folgen musst. Man fühlt sich dazu gedrängt. Vor dem inneren Auge entsteht eine Vision – zuerst langsam, dann plötzlich ist alles da. Die richtigen Leute tauchen auf. Die richtigen Klänge. Die richtigen Instrumente. Es ist, als würde das Universum mit einem zusammenarbeiten.»  – Jon Batiste, Musiker

In drei Einheiten nähern wir uns der Frage, was es bedeutet, als Lehrperson an einer selbstverwalteten Schule tätig zu sein – einer Schule, die in der Eigenverantwortung nicht nur eine organisatorische Form, sondern ein zentrales pädagogisches Ideal sieht. Jede Einheit verbindet eine theoretische Einführung mit Methoden und praktischen Übungen.

1. Unternehmer oder Angestellter?
Wir fragen nach dem Rahmen der Verantwortung einer Lehrperson und beleuchten, warum die Waldorfpädagogik in der vollen Verantwortung des Einzelnen die Basis für eine freie Pädagogik erkennt.

2. Resonanzpädagogik und Entfremdungszonen
Entfremdung ist ein Grundgefühl unserer Zeit. Wie kommen wir wieder in Resonanz und was bedeutet das für das pädagogische Handeln? Die Resonanzpädagogik fordert, Schule als lebendigen Raum echter Begegnung zu verstehen.

3. Evidenzerfahrung als Methodik für die Zukunft
Wir untersuchen, wie Vertrauen in die eigene innere Gewissheit zum Gestaltungsprinzip werden kann – im Spannungsfeld zwischen tradierten Erfahrungswelten, empirischen Werten und Bauchgefühl.

Zum Abschluss gehen wir nochmals der Frage nach: Ist Selbstverwaltung eine Zumutung – oder eine zukunftsweisende Form von Pädagogik?

 

Henrik Löning. – Lehrer für Bildnerisches Gestalten, Schulleitung Atelierschule, Leitung Seminar Atelierschule.

Michael Meier. – Lehrer für Geografie, Co-Leitung des Projekts «Selbstorganisiertes Lernen» an der Atelierschule.

 


 

Kurs 3

 

Pädagogische Freiheit und gemeinschaftliche Verantwortung

mit Angélina Bieler und Robert Thomas

 

Das Kernanliegen der Waldorfschule als Methodenschule ist bis heute eine Herausforderung geblieben, obwohl bei der Eröffnung der ersten Schule in Stuttgart Steiner eine klare Position beschrieben hat:

«… Und Sie werden bemerkt haben auch, was diese Schule nicht werden soll. Jedenfalls soll sie nicht eine Weltanschauungsschule werden. Derjenige, der da sagen wird: die anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft gründe die Waldorfschule und wolle nun ihre Weltanschauung hineintragen in diese Schule – ich sage das jetzt am Eröffnungstage –, der wird nicht die Wahrheit sprechen. Uns liegt gar nichts daran, unsere ‹Dogmen›, unsere Prinzipien, den Inhalt unserer Weltanschauung dem werdenden Menschen beizubringen. Wir streben nicht danach, eine dogmatische Erziehung zu bewirken. Wir streben danach, dass dasjenige, was wir haben gewinnen können durch die Geisteswissenschaft, lebendige Erziehungstat werde. Wir streben an, in unserer Methodik, in unserer Didaktik dasjenige zu haben, was aus der lebendigen Geisteswissenschaft als seelische Menschenbehandlung hervorgehen kann.» 

Die pädagogische Freiheit mit Blick auf das Ganze ist ein Kernprinzip der Waldorfpädagogik und bildet einen grundlegenden Unterschied zu anderen pädagogischen Ansätzen. Wir wollen uns in drei Leitfragen mit ihr auseinandersetzen. Übungen werden dabei eine zentrale Rolle spielen, so dass die Fragen nicht nur denkend, sondern auch im Tun behandelt und erprobt werden:

1. Was unterscheidet die Waldorfpädagogik grundlegend von anderen pädagogischen Ansätzen?

2. Welche Hülle braucht die pädagogische Freiheit, damit sie nicht in Individualismus oder Beliebigkeit zerfällt? 

3. Was verlangt diese Freiheit uns Lehrpersonen ab, wenn wir als ganze Menschen in die Begegnung mit den Schüler:innen treten?

 

Angélina Bieler. – Lehrerin für Mathematik und Physik, Schulleitung Atelierschule.

Robert Thomas. – Lehrer für Französisch, Kunstgeschichte, Geschichte, Religion. Präsident Arbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz und Liechtenstein. Dozent in der Lehrer:innenbildung.

 


 

 

Am Freitag, 5. September 2025, 14–19:30 Uhr, starten die Seminarkurse:

• 3. Semester des Seminarkurses 2024–2026

• 1. Semester des Seminarkurses 2025–2027

Die Kurse finden wöchentlich jeweils am Freitagnachmittag, 14–18:30 Uhr, gemäss Jahreskalender statt. Phasenweise werden beide Seminarkurse im Herbst-/Winterhalbjahr übergreifend veranstaltet.

Tagungen und Blockveranstaltungen, die für einen weiteren Kreis von Interessierten öffentlich sind, werden auf dieser Webseite bei den Veranstaltungen bekannt gemacht.

 

Freitag, 28. Februar 2025, 14–19 Uhr

Samstag, 1. März 2025, 9–15:30 Uhr

 

Die Bedeutung des Fühlens und Verstehens in der Pädagogik

 

mit Prof. Dr. Jost Schieren, Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn

Das Seminar am Freitag befasst sich mit dem ganzheitlichen Menschenbild (Denken, Fühlen und Wollen / Kopf, Herz und Hand) und den didaktischen Implikationen der Waldorfpädagogik. – Am Samstag widmen wir uns mit Bezug auf die Allgemeine Menschenkunde von Rudolf Steiner (siehe insbesondere 9. Vortrag) der Qualität des Verstehens und den didaktisch-methodischen Grundlagen der Waldorfpädagogik. 

 

Blockseminar des Seminarkurses, offen für weitere Interessierte (bitte anmelden, beschränkte Platzzahl)

Unkostenbeitrag CHF 120

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

Prof. Dr. Jost Schieren, geb. 1963 in Duisburg. Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Bochum und Essen. Gaststudium in Ann Arbor (Michigan, USA). 1997 Promotion zu dem Thema: «Anschauende Urteilskraft. Methodische und philosophische Grundlagen von Goethes naturwissenschaftlichem Erkennen». Von 1996–2006 Deutschlehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund. Von 2004–2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Paderborn. Seit 2008 Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Waldorfpädagogik und Dekan des Fachbereiches Bildungswissenschaft an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn.

 

Freitag, 7. Februar 2025, 16–19 Uhr

 

Diplomabschluss Seminarkurs 2023–2025

 

Musik, Ansprachen, Präsentation Seminararbeiten, 
kleiner Apéro

Atelierschule, grosser Saal

 

  

Samstag, 11. Januar 2025, 9–15:30 Uhr

 

Zur Dreigliederung des menschlichen Organismus

Gesundheit und Krankheit im Jugendalter

 

mit Dr. med. Robert Fitger, Facharzt für Neurologie und Allgemeinmedizin, Klinik Arlesheim

 

Blockseminar des Seminarkurses, mit beschränkter Platzanzahl offen für weitere Interessierte (bitte anmelden)

Unkostenbeitrag: 100 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

 

Robert Fitger. – Dr. med., Facharzt für Neurologie und Allgemeinmedizin, Klinik Arlesheim. Oberarzt am Institut für komplementäre und integrative Medizin, Universität Bern. Früher auch als Schularzt tätig.

 

Freitag, 22. November 2024, 15–18:30 Uhr

Samstag, 23. November 2024, 9–16 Uhr

 

Wert und Kunst des Fragens in der Jugendpädagogik

 

mit Philipp Kleinfercher, Dozent für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart 

 

Blockseminar des Seminarkurses, offen für weitere Interessierte (bitte anmelden, beschränkte Platzanzahl)

Unkostenbeitrag: 120 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

  

Philipp Kleinfercher. – Klassenlehrer und Oberstufenlehrer an Waldorfschulen in Triest und Wien. Seit 2019 Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart. Diverse Publikationen zur Waldorfpädagogik.

 

Freitag, 1. November 2024, 14–19 Uhr

Samstag, 2. November 2024, 9–16 Uhr

 

Übungen zu innerer Ruhe und heilsamem Handeln

 

mit Armen Tõugu, Priester der Christengemeinschaft in Stuttgart, Quantenphysiker, u.a. Autor von: Armen Tõugu / Kerrtu Soans, Könnt ihr uns zuhören? Kinder wollen eine andere Gesellschaft, Oldenburg 2018

In diesem zweitägigen Kurs werden praktische Übungen zum Finden der inneren Ruhe und zum Erleben und Verstehen der Seeleninhalte anderer Menschen vermittelt. Die gewonnenen Einsichten können ein Weg zum heilsamen Handeln sein. Die Übungen werden von den Teilnehmenden selbst durchgeführt und anschliessend in der Gruppe besprochen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer sowie an Personen, die mit Jugendlichen arbeiten.

Unkostenbeitrag: CHF 150

 Anmeldung

 

Montag, 16.09.2024, 17–18:30 Uhr

Montag, 23.09.2024, 17–18:30 Uhr

Montag, 30.09.2024, 17–18:30 Uhr

 

Für neue Lehrerinnen und Lehrer bieten wir eine kleine Ersteinführung in die Waldorfpädagogik an. An drei Terminen werden Ideen und Methoden der Waldorfpädagogik dargestellt und offene Fragen diskutiert.

 

Unkostenbeitrag: CHF 100

 Anmeldung 

 

 

Weiterbildungstagung

 

Donnerstag, 19. September 2024, 14–20:30 Uhr

Freitag, 20. September 2024, 9–15:30 Uhr

 

übende und individualisierende lernwege

 

Impulsreferate, Workshops und ein Abendvortrag mit Dr. Birgit Wegerich-Bauer, Prof. Dr. Edwin Hübner, Prof. Dr. Peter Lutzker, Valentin Meidinger und Wolfgang Steffen

 

PROGRAMM  
   
Donnerstag 19. September 2024
ab 13:00 Uhr Ankommen, Kaffee, Imbiss
14:00 Impulsreferat 1: Peter Lutzker
14:30 Werkstatt I (in Arbeitsgruppen)
16:00 Kaffeepause
16:30 Werkstatt II 
18:00 Abendessen
19:00 Vortrag: Birgit Wegerich-Bauer
   
Freitag 20. September 2024
09:00 Impulsreferat 2: Edwin Hübner
09:30 Werkstatt III
11:00 Kaffeepause
11:30 Werkstatt IV
12:30 Mittagsimbiss
13:30 Impulsreferat 3: Wolfgang Steffen
14:00 Workshop V
15:10–15:30 Abschlussplenum

 

Angaben zu den Kursen und Dozent:innen: siehe unten.

 

Offen für interessierte Lehrpersonen anderer Schulen und Eltern

Unkostenbeitrag: 150 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

Zur Einführung und Vorbereitung zum Tagungsthema empfehlen wir folgenden Essay:

Peter Lutzker, Training und Üben in der Mittel- und Oberstufe: Vergleichende Ansätze am Beispiel des Fremdsprachenunterrichts, in: Lehrerrundbrief. Sonderthema Oberstufe, hg. vom Bund der Freien Waldorfschulen, Nr. 104, Februar 2016, S. 128–149.

 

Werkstätten in Gruppen:

 

Kurs 1

 

Übende und individualisierende Lernwege in der Praxis

mit Prof. Dr. Peter Lutzker

Die zentrale Bedeutung des Übens sowohl für die LehrerInnen als auch für die SchülerInnen und die Anerkennung der besonderen Individualität jedes Schülers/jeder Schülerin gehören zu den zentralen pädagogischen Motiven der Waldorfpädagogik. Die in jeder pädagogischen Situation immer wieder neu zu stellende Frage ist, wie diese Motive in der konkreten Praxis so umgesetzt werden können, dass Schüler und Lehrer ihre eigenen Lernwege entdecken und gehen können. In diesem Workshop wollen wir – auch anhand konkreter Beispiele – Gesichtspunkte entwickeln, die dabei fruchtbar sein können. In diesem Zusammenhang wird auch ein besonderer Blick auf die Zeit von etwa der 7. bis 12. Klasse geworfen, in der erfahrungsgemäß durch die Pubertät die Bereitschaft zum Üben oft nachlässt und sowohl die Notwendigkeit als auch die Möglichkeiten individueller Lernwege eine neue Bedeutung bekommt.

 

 

Prof. Dr. Peter Lutzker. – Geboren 1957 in New York City, studierte Musik, Literatur, Linguistik und Pädagogik in den USA und Deutschland. Von 1986 bis 2011 Lehrer für Englisch und Musik an Waldorfschulen in Frankfurt und Düsseldorf. Seit 1991 Dozent in der Aus- und Fortbildung von Fremdsprachenlehrern. Seit 2010 Professor an der Freien Hochschule Stuttgart mit den Schwerpunkten Pädagogische Anthropologie und Fremdsprachendidaktik. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Der Sprachsinn: Sprachwahrnehmung als Sinnesvorgang, 2. Auflage (Stuttgart: 2017) und The Art of Foreign Language Teaching: Improvisation und Drama in Teacher Development and Language Learning, 2nd ed. (Tübingen: 2022).

 


 

Kurs 2 und Abendvortrag am 19. September

 

Hochbegabung und Hochsensibilität in der Waldorfpädagogik

Höher – weiter – schneller? Ja und Nein!

Vor allem höher – weiter – breiter – tiefer – vernetzter – intensiver und ganz oft anders!

mit Dr. Birgit Wegerich-Bauer

 

«Auch da war es wieder so, dass ich voller Fragen war, die ich unbeantwortet mit mir herumtragen musste. Ja, diese Fragen über alles Mögliche machten mich als Knaben recht einsam.

(...) Denn ich wollte vor allem durch die 'Kritik der reinen Vernunft' feste Anhaltspunkte gewinnen, um mit dem eigenen Denken zurechtzukommen.»

Rudolf Steiner in seinen Jugendjahren

Hochbegabung und Hochsensibilität sind komplexe Phänomene, die das System Schule herausfordern können. Und obwohl das Wissen um hochbegabte und hochsensible Kinder zunimmt, werden noch immer viele der intelligentesten, kreativsten und geistig unabhängigsten Kinder und Jugendlichen nicht erkannt oder fälschlicherweise auf emotionale, psychische oder Lern- und Verhaltensstörungen diagnostiziert. Oft bleiben sie schon früh mit ihren großen Fragen an Gott und die Welt alleine und fristen ein Schattendasein, das nicht selten zu Verhaltensauffälligkeiten, Leistungsabfall, Schulverweigerung und psychosomatischen Erkrankungen führt – sichtbare Folgen einer dauerhaften Unterforderung und gefühlten Ausgrenzung.

Die Menschenkunde Rudolf Steiners bietet einen Fundus an Ansätzen, um Hochbegabung und Hochsensibilität ganzheitlich zu durchdringen. Und die Waldorfpädagogik verfolgt mit ihrem entwicklungszentrierten, ganzheitlichen Bildungsansatz eine Pädagogik, die besonders hochbegabten und hochsensiblen Kindern und Jugendlichen entgegenkommt und ihnen eine Alternative zur einseitigen, meist MINT-lastigen Förderung der Regelschulpädagogik bietet. Mit ihrer Betonung auf die Entwicklung des ganzen Menschen – Körper, Seele und Geist – sowie musischen, künstlerischen und handwerklichen Schwerpunkten und dem tiefen Respekt für die Rhythmen der Natur bietet die Waldorfpädagogik einen Ansatz, der besonders hochbegabten und/oder hochsensiblen Kindern entgegenkommt und das besondere Potenzial zur vollen Entfaltung bringen kann.

Entgegen dem weitverbreiteten Vorurteil, dass die Waldorfpädagogik nicht für hochbegabte Kinder geeignet sei, ist zu vermuten, dass überdurchschnittlich viele hochbegabte und/oder hochsensible Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen unterrichtet werden. Eltern, die bei ihren Kindern bereits früh unbewusst eine andere Art der Weltwahrnehmung und -aneignung bemerken, informieren sich meist weit vor der Einschulung über alternative pädagogische Ansätze und entscheiden sich gezielt für Waldorfeinrichtungen, da ihnen der ganzheitliche, am Kind orientierte Ansatz der Waldorfpädagogik besonders passend erscheint.

Doch was sind Hochbegabung und Hochsensibilität wirklich, und welche Antworten bietet die Waldorfpädagogik? Wie können diese Kinder erkannt und verstanden werden und welche menschenkundlich-pädagogischen Förderkonzepte kann die Waldorfpädagogik anbieten, um ihnen gerecht zu werden?

Und welche Fragen beschäftigen Sie zu diesem Thema? Bringen Sie Ihre Fragen mit – Frau Dr. Birgit Wegerich-Bauer wird im Kurs und im Vortrag gerne darauf eingehen.

 

Birgit Wegerich-Bauer. – Ist promovierte Kunsthistorikerin, Diplom Waldorfpädagogin und systemischer Coach. Seit ihrer Abschlussarbeit 2014 über das Thema Hochbegabung forscht sie zu dem Themenkomplex Hochbegabung und Hochsensibilität in der Waldorfpädagogik sowie zur Hochkreativität und Underachievement. Sie unterrichtete an der Waldorfschule Wetterau das Fach Kunst und betreibt seit Anfang 2022 eine Beratungsstelle für Hochbegabung und Hochsensibilität in der Waldorfpädagogik. Dr. Birgit Wegerich-Bauer ist Dozentin in der Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte, hält Vorträge und Seminare, schreibt Fachartikel und Bücher und berät Eltern, Lehrkräfte, Schulen sowie Kindergärten und Kindertagesstätten.

 


 

Kurs 3

 

Leben mit künstlicher Intelligenz und virtuellen Räumen: Welche Fähigkeiten braucht das Individuum dazu?

mit Prof. Edwin Hübner

Im Jahr 2023 wurden mit ChatGPT und VisionPro jahrzehntelange technische Entwicklungsrichtungen populär. Heute kann sich jeder Mensch einer künstlichen Intelligenz bedienen, die ihm Texte, Bilder, kurze Filmclips usw. erstellt oder mit Hilfe eines Headsets in einem dreidimensional erlebten virtuellen Raum agieren. Diesen Technologien muss man gewachsen sein, denn sie stellen besondere Anforderungen an das Individuum. In der Arbeitsgruppe soll zuerst ein Blick auf die Funktionsweise dieser Technologien sowie auf deren Möglichkeiten und Gefahren geworfen werden. Vor allem aber soll die Frage bewegt werden, welche Fähigkeiten sich ein Individuum erüben muss, um die Potenziale der digitalen Technologien sinnvoll nutzen zu können.

 

Prof. Dr. Edwin Hübner. – Studium der Mathematik sowie Physik in Frankfurt/Main und Stuttgart (Dipl. Math.). Von 1985–2015 Lehrer an der Freien Waldorfschule Frankfurt/Main. Daneben wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Medienpädagogik. 2004 Promotion. 2009 Habilitation. Ab 2017 Aufbau des von Tessin-Lehrstuhls für Medienpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart – Seminar für Waldorfpädagogik.

 


 

Kurs 4

 

Selbstschulung und Anregungen für übende und individualisierende Lernwege

mit Valentin Meidunger und Wolfgang Steffen

In den ersten drei Arbeitsblöcken mit Wolfgang Steffen wollen wir daran arbeiten, unsere Schülerinnen und Schüler besser wahrzunehmen, indem wir uns selber als Lehrpersonen in den Blick nehmen. Folgende Themen können besprochen und konkret geübt werden:

1. Wie gelingt es mir, mein Interesse an meinen eigenen  Unterrichtsinhalten lebendig zu halten? Schüler:innen können ein Thema nur spannend finden, wenn ich selber immer neue Fragen habe. Welche Fragen habe ich an den Stoff und wie spiegelt sich meine eigene Lebenssituation darin wider? Wie erzeuge ich eine Fragehaltung bei den Schüler:innen, die über die Schulzeit hinausführt? Als Grundlage nehmen wir einen Text aus dem Deutsch- oder Philosophieunterricht.

2. Welche Rolle spielt das Klassenzimmer und die örtlichen Gegebenheiten für meinen Unterricht? Wie gehe ich mit meinen eigenen Befindlichkeiten um und was lasse ich umgekehrt von den Schüler:innen an mich herankommen?

3. Der Blick auf die Klasse: Wie schaue ich einen Menschen an? Was macht ein wohlwollender Blick, was eine antipathische Haltung mit dem wahrgenommenen Menschen?

Im zweiten Teil mit Valentin Meidinger steht die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund: Wie integrieren wir sinnvolle Übungsphasen in den Unterricht und unterstützten individuelle Lernwege? Gemeinsam entwickeln wir zusammen Unterrichtsideen, die eine differenzierte Förderung ermöglichen könnten.

4. Vom Wert des Übens allgemein: Welche Rolle spielt das Üben in eurem Unterricht, wie gestaltet ihr es und wie individuell ist das Üben für die Schüler:innen? Wie kann Üben, das ja zentral für viele Fächer ist, sinnvoll im Unterricht oder den Hausaufgaben eingebettet werden? 

5. Zum Lernen in deinem Fach: Wie können wir Lehrpersonen individuelle Lernwege anregen und fördern, ohne uns dabei zu überarbeiten? Gewünscht wird, dass die Teilnehmenden selbst tätig werden und konkrete Übungsvorschläge und Übungserfahrungen aus ihren Fächern einbringen. 

 

Valentin Meidinger. – Studium Mathematik und Philosophie, Universität Konstanz, Lehramt. Waldorfseminar für obere Schulstufen, Seminar Atelierschule. Seit 2015 Lehrer für Mathematik und Klassenbetreuer an der Atelierschule Zürich. Mitarbeit am Projekt für selbstverantwortliches Lernen.

 

Wolfgang Steffen. – M.A. Germanistik und Philosophie, Universität Düsseldorf. Waldorfseminar für die Oberstufe, Witten Annen. Lehrdiplom Deutsch für Maturitätsschulen, Universität Zürich. 1989–2007 Lehrer für Deutsch, Geschichte und Klassenbetreuung an der Freien Waldorfschule Überlingen, seit 2007 Deutsch, Philosophie und Klassenbetreuung an der Atelierschule Zürich.

 

 

 

Donnerstag, 19. September 2024

19 Uhr, grosser Saal

 

hochbegabung und hochsensibilität in der waldorfpädagogik

Höher – weiter – schneller? Ja und Nein!

Vor allem höher – weiter – breiter – tiefer – vernetzter – intensiver und ganz oft anders!

 

Öffentlicher Vortrag von Dr. Birgit Wegerich-Bauer

 

Eintritt: CHF 20

 

 

 

«Auch da war es wieder so, dass ich voller Fragen war, die ich unbeantwortet mit mir herumtragen musste. Ja, diese Fragen über alles Mögliche machten mich als Knaben recht einsam.

(...) Denn ich wollte vor allem durch die 'Kritik der reinen Vernunft' feste Anhaltspunkte gewinnen, um mit dem eigenen Denken zurechtzukommen.»

Rudolf Steiner in seinen Jugendjahren

Hochbegabung und Hochsensibilität sind komplexe Phänomene, die das System Schule herausfordern können. Und obwohl das Wissen um hochbegabte und hochsensible Kinder zunimmt, werden noch immer viele der intelligentesten, kreativsten und geistig unabhängigsten Kinder und Jugendlichen nicht erkannt oder fälschlicherweise auf emotionale, psychische oder Lern- und Verhaltensstörungen diagnostiziert. Oft bleiben sie schon früh mit ihren großen Fragen an Gott und die Welt alleine und fristen ein Schattendasein, das nicht selten zu Verhaltensauffälligkeiten, Leistungsabfall, Schulverweigerung und psychosomatischen Erkrankungen führt – sichtbare Folgen einer dauerhaften Unterforderung und gefühlten Ausgrenzung.

Die Menschenkunde Rudolf Steiners bietet einen Fundus an Ansätzen, um Hochbegabung und Hochsensibilität ganzheitlich zu durchdringen. Und die Waldorfpädagogik verfolgt mit ihrem entwicklungszentrierten, ganzheitlichen Bildungsansatz eine Pädagogik, die besonders hochbegabten und hochsensiblen Kindern und Jugendlichen entgegenkommt und ihnen eine Alternative zur einseitigen, meist MINT-lastigen Förderung der Regelschulpädagogik bietet. Mit ihrer Betonung auf die Entwicklung des ganzen Menschen – Körper, Seele und Geist – sowie musischen, künstlerischen und handwerklichen Schwerpunkten und dem tiefen Respekt für die Rhythmen der Natur bietet die Waldorfpädagogik einen Ansatz, der besonders hochbegabten und/oder hochsensiblen Kindern entgegenkommt und das besondere Potenzial zur vollen Entfaltung bringen kann.

Entgegen dem weitverbreiteten Vorurteil, dass die Waldorfpädagogik nicht für hochbegabte Kinder geeignet sei, ist zu vermuten, dass überdurchschnittlich viele hochbegabte und/oder hochsensible Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen unterrichtet werden. Eltern, die bei ihren Kindern bereits früh unbewusst eine andere Art der Weltwahrnehmung und -aneignung bemerken, informieren sich meist weit vor der Einschulung über alternative pädagogische Ansätze und entscheiden sich gezielt für Waldorfeinrichtungen, da ihnen der ganzheitliche, am Kind orientierte Ansatz der Waldorfpädagogik besonders passend erscheint.

Doch was sind Hochbegabung und Hochsensibilität wirklich, und welche Antworten bietet die Waldorfpädagogik? Wie können diese Kinder erkannt und verstanden werden und welche menschenkundlich-pädagogischen Förderkonzepte kann die Waldorfpädagogik anbieten, um ihnen gerecht zu werden?

Und welche Fragen beschäftigen Sie zu diesem Thema? Bringen Sie Ihre Fragen mit – Frau Dr. Birgit Wegerich-Bauer wird im Vortrag gerne darauf eingehen. Sie hält zugleich einen Kurs zum Thema an der Weiterbildungstagung.

 

Birgit Wegerich Bauer. – Ist promovierte Kunsthistorikerin, Diplom Waldorfpädagogin und systemischer Coach. Seit ihrer Abschlussarbeit 2014 über das Thema Hochbegabung forscht sie zu dem Themenkomplex Hochbegabung und Hochsensibilität in der Waldorfpädagogik sowie zur Hochkreativität und Underachievement. Sie unterrichtete an der Waldorfschule Wetterau das Fach Kunst und betreibt seit Anfang 2022 eine Beratungsstelle für Hochbegabung und Hochsensibilität in der Waldorfpädagogik. Dr. Birgit Wegerich-Bauer ist Dozentin in der Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte, hält Vorträge und Seminare, schreibt Fachartikel und Bücher und berät Eltern, Lehrkräfte, Schulen sowie Kindergärten und Kindertagesstätten.

 

 

Am 13. September 2024 beginnt das 1. Semester des zweiten Seminarkurses, der jeweils wöchentlich am Freitagnachmittag stattfindet.

Besondere Tagungen und Blockveranstaltungen, die für einen weiteren Kreis von Interessierten öffentlich sind, werden auf dieser Webseite bei den Veranstaltungen bekannt gemacht.

 

 

Sommerpause: Juli und August 2024

 

Freitag, 7. Juni 2024, 14–18.30 Uhr

Samstag, 8. Juni 2024, 9–16 Uhr 

 

Transformationen von der Kindheit zur Jugend

Fortbildung zur pädagogischen Begleitung der Entwicklungsaufgaben in den Klassen 7–10 

 

mit Prof. Dr. Michael Zech, Dozent am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel und an der Alanus Hochschule

 

Blockseminar des Seminarkurses, mit beschränkter Platzanzahl offen für weitere Interessierte (bitte anmelden)

Unkostenbeitrag: 150 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

Michael Zech. – Dr. phil., Dozent am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Kassel. Professor für Didaktik der Kulturwissenschaften an der Alanus Hochschule. Lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde. Zahlreiche Publikationen zur Waldorfpädagogik.

 

 

Dienstag, 14. Mai 2024

19:00 Uhr, Plattenstrasse 39, Musiksaal

 

Informationsabend der Seminarleitung für alle Interessent:innen zum zweiten, 1.5-jährigen Seminarkurs von September 2024 bis Februar 2026.

Zur Idee und zum Angebot des Seminarkurses siehe die Informationen hier:

Seminarkurs 

 

Freitag, 17.11.2023, 14–18:30 Uhr

Samstag, 18.11.2023, 9–16 Uhr

 

Jugendpädagogik, altersentsprechender Unterricht und Jahrgangsmotive

 

Blockseminar und Werkstatt des Seminarkurses mit Dr. Angelika Wiehl, künstlerisches Üben mit Guido Beirens

 

 

Freitag, 17.11.2023  
14:00 Seminar I Angelika Wiehl
15:30 Sprachgestaltung I Guido Beirens
16:30 Pause  
17:00 Seminar II Angelika Wiehl
18:30 Schluss  
   
Samstag, 18.11.2023  
9:00 Seminar III Angelika Wiehl
10:30 Sprachgestaltung II Guido Beirens
11:15 Pause  
11:45 Seminar IV Angelika Wiehl
13:00 Mittagessen im Laborhaus  
14:00 Sprachgestaltung III Guido Beirens
15:00 Auswertung / Abschluss Seminarist:innen
16:00 Schluss  

 

 

Angelika Wiehl. – Dr. phil., Dozentin für Waldorfpädagogik, Alanus Hochschule, Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität, Mannheim. Studium Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte. Mitbegründung der Freien Waldorfschule Wolfsburg. Buchveröffentlichungen u.a.: Jugendpädagogik in der Waldorfschule, mit Michael Zech (2015). Studienbuch Waldorf-Jugendpädagogik, mit Frank Steinwachs (2022).

 


 

Guido Beirens. – Dipl. Sprachgestalter und Schauspieler, Kunsttherapeut. Nach langjähriger Tätigkeit in Berlin Praxis in der Baronenscheune, Winterthur.

 


 

 

 

Seelische Besonderheiten im Jugendalter

 

mit

Dr. Frank Ruthenbeck, Psychologe und Schulpsychologe

Georg Saltzwedel, Fachpsychologe und Psychotherapeut

Stephanie Zimmermann, Psychologin

 

jeweils am Donnerstag:
05.10.2023, 17–19 Uhr
26.10.2023, 17–19 Uhr
02.11.2023, 17–19 Uhr
09.11.2023, 17–19 Uhr

 

Weiterbildungskurse Kollegium Atelierschule, offen für Lehrpersonen von weiteren Steinerschulen: Die seminaristischen Kurse befassen sich an vier Terminen mit Besonderheiten wie Konzentrationsschwächen, Autismus, Depressionen und Angststörungen. Alle Dozent:innen verfügen über psychologische Expertise und praktische Erfahrungen.

 

Unkostenbeitrag: 100 CHF

Ort: Atelierschule Zürich, Plattenstr. 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

 

Frank Ruthenbeck. – Dr. phil., Psychologe und Schulpsychologe, tätig in selbständiger Praxis, Autor von: Konzentrationsschwach und doch genial. Das Potenzial sensibler und lebendiger Kinder, 2017.

 

Georg Saltzwedel. – Fachpsychologe für Psychotherapie, tätig in selbständiger Praxis nach langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Schweizer Kliniken mit dem Schwerpunkt Sucht und Trauma.

 

 

Stephanie Zimmermann. – Psychologin, Schwerpunkt Entwicklung- und Persönlichkeitspsychologie, tätig am Paracelsus-Zentrum Sonnenberg Zürich.

 

 

 

Donnerstag, 21.09.2023, 14–20:30 Uhr

Freitag, 22.09.2023, 9–15:30 Uhr

 

 

Wohin führt uns die Waldorfpädagogik?

oder

Wohin will ich mit der Waldorfpädagogik?

 

 

Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Atelierschule veranstalten wir eine allgemeine Tagung zur anthroposophischen Jugendpädagogik, zu der wir alle interessierten Lehrpersonen herzlich einladen möchten. Wir möchten den Blick nicht zurückwerfen, sondern in das Heute und die Zukunft schauen. Wo befinden wir uns gegenwärtig in der Waldorfpädagogik, wie möchten wir als Lehrpersonen und Schulen sein, um als Einzelne und in Zusammenarbeit für den Lebensweg der Schüler*innen eine fruchtbare, wertvolle Bereicherung zu sein?

Impulsreferate und Workshops zum Tagungsthema mit:

Daniel Baumgartner, FOS Freie Mittelschule

Marina Heusser, Organisationberaterin, Schulleitung

Dr. Guido Ostermai, Lehrer Deutsch und Geschichte, Schulleitung, Dozent Lehrerbildung

Valentin Wember, Dozent Lehrerbildung, Autor zur Waldorfpädagogik

Prof. Dr. Tomáš Zdražil, Dozent Lehrerbildung, Autor zur Waldorfpädagogik

 

PROGRAMM  
   
Donnerstag 21. September 2023
13:00 Ankommen, Kaffee, Imbiss
14:00 Begrüssung und Impulsreferat 1
14:30 Workshop I
16:00 Kaffeepause
16:30 Workshop II
18:00 Abendessen
19:00 Impulsreferat 2, mit anschliessendem Podiumsgespräch und Gespräch im Plenum
ca. 20:30 Ende
   
Freitag 22. September 2023
9:00 Impulsreferat 3
9:30 Workshop III
11:00 Kaffeepause
11:30 Workshop IV
12:30 Mittagsimbiss
13:30 Impulsreferat 4
14:00 Workshop V
15:00 Abschlussplenum
15:30 Tagungsende

 

Anmeldung: per E-Mail bis 15. September 2023

Unkostenbeitrag: CHF 120

Ort: Atelierschule, Plattenstrasse 37, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 Tagungseinladung pdf

 

 

Workshops:

 

Kurs 1

«Menschenerkenntnis zuerst»

mit Valentin Wember

«Erfindungen schaffen aus Menschenerkenntnis». Wie trainiert man das? Welche Rolle spielen traditionelle Formen? Wie wird man wirklich kreativ und wie nicht?

 

Valentin Wember. – Ist langjähriger Waldorflehrer in Ober- und Unterstufe. International tätiger Berater in pädagogischen und organisatorischen Fragen. Buchveröffentlichungen u.a.: Was will Waldorf wirklich? (2019). Management. Ein Leitfaden für Waldorfschulen (2018). Fünf Dimensionen der Waldorfpädagogik im Werk Rudolf Steiners. Übersichten, Kommentare, Geschichte, Perspektiven (2015). Willenserziehung. Sechzig pädagogische Angaben Rudolf Steiners (2014). Wille zur Verantwortung. Eine neue Organisationsführung durch Lehrer, Eltern und Schüler an Waldorfschulen (2012).

 


 

Kurs 2

Aktualisierung der Waldorfpädagogik: Gesichtspunkte und Erfahrungen

mit Tomáš Zdražil

Wir befassen uns im Workshop mit folgenden Fragen und Themen:

  • Was charakterisiert unsere Zeitsituation vom Gesichtspunkt der Jugend?
  • Welche ideellen Motive und Grundlagen der Waldorfpädagogik sind heute besonders aktuell und fruchtbar?
  • Welche pädagogischen Formen sind zeitgemäss?
  • Wie verstehen wir heute Anthroposophie: als Weltanschauung, Methode, Esoterik?

Ausserdem vergegenwärtigen wir uns die Vielfalt der waldorfpädagogischen Ansätze (z.B. Medienpädagogik, Handlungspädagogik, Erlebnispädagogik, inklusive Pädagogik, interkulturelle Pädagogik, präventive salutogenetische Pädagogik, Notfallpädagogik, Berufsbildung und Arbeitspädagogik).

Das Wohlbefinden und die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen betrachten wir als zentrale pädagogische Kategorien der Zukunft. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unsere Schularbeit?

 

Tomáš Zdražil. – Prof. Dr., hat Geschichts-, Archiv-, Erziehungswissenschaft und Waldorfpädagogik studiert. Promotion an der Universität Bielefeld mit dem Thema «Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik». Mehrere Jahre Klassen- und Oberstufenlehrer in Tschechien. Lehrt am Seminar für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart, wo er auch das von Tessin-Zentrum für Gesundheit und Pädagogik leitet. Publikationen u.a.: Waldorfpädagogik. «…aus Menschenerkenntnis heraus resultierende Liebe zum Menschen…» (2021). Freie Waldorfschule in Stuttgart 1919–1925. Rudolf Steiner – das Kollegium – die Pädagogik (2019). Unterricht und Gesundheit. Quellensammlung aus dem Werk Rudolf Steiners (2006).

 


 

Kurs 3

Lernziel: Selbstverantwortung

mit Daniel Baumgartner

Ist das frontale Setting, das heute noch weitum das Schulleben bestimmt, in der Adoleszenz angebracht? Soll die Lehrperson alle Fäden in den Händen halten und den Unterricht dirigieren? Was passiert, wenn eine Unterrichtsstruktur in die Hände der Jugendlichen gelegt wird und sie zur Selbstverantwortung motiviert werden? Was bedeutet der Weg vom Antworten zum Selbst-Verantworten? Und was hat das alles mit Waldorfpädagogik zu tun? Spannende Fragen, erstaunliche Erfahrungen, vielfältige Forschungsaufgaben, herausfordernde Diskussionen – wer Lust hat, gleich in die Praxiserprobung zu gehen, soll doch Unterrichtsunterlagen und Device mitbringen.

 

 

Daniel Baumgartner. – FOS Freie Mittelschule, Muttenz. Schulleiter, Schulgründer und Schulberater. Autor von: SEKEM. Im Puls der Zukunft. Wie eine Vision Ägypten verändert (2007).

 


 

Kurs 4

Waldorfpädagogik zwischen Tradition und Fortschrittsglauben

mit Marina Heusser und Guido Ostermai

Nach 3 x 33 Jahren hat sich der Kulturimpuls der Waldorfpädagogik endgültig von seinen Ursprungswurzeln gelöst, der alte Kraftstrom ist versiegt. Was bedeutet das für uns heute? Wie können wir die Waldorfpädagogik in die heutige Zeit hinüberretten? Was zeichnet überhaupt die «klassische» Waldorfpädagogik aus? Welche ihrer Unterrichtsformen und -inhalte sind (noch) so zeitgemäss, dass sich die Kinder und Jugendlichen davon angesprochen fühlen? Und welche Rolle spielen wir selbst, unsere Haltungen und Einstellungen? Lassen sich die Herausforderungen des (Waldorf-)Schulalltags überhaupt noch mit den uns zur Verfügung stehenden Kräften in Einklang bringen? Durch Gespräch und Austausch persönlicher Erfahrungen – möglichst mit konkreten Beispielen – soll diesen Fragen im Workshop und im Plenum nachgegangen werden.

 

Marina Heusser. – Schulleitung Atelierschule Zürich, Organisationsberaterin, war Präsidentin des Vorstands Rudolf Steiner Schule Winterthur, diverse Mandate für Beratungsstellen und Stiftungen.

 

Guido Ostermai. – Dr. phil., Lehrer für Deutsch und Geschichte, Schulleitung Atelierschule Zürich, Dozent in der Lehrerbildung.

 


 

 

  

 

Am 8. September 2023 beginnt das 1. Semester des ersten Seminarkurses, der jeweils wöchentlich am Freitagnachmittag stattfindet.

Besondere Tagungen und Blockveranstaltungen, die für einen weiteren Kreis von Interessierten öffentlich sind, werden auf dieser Webseite bei den Veranstaltungen bekannt gemacht.

 

 

 

Einführungskurs zur Waldorfpädagogik
für neue Kolleg:innen

 

mit Robert Thomas

Dozent Lehrerbildung, Präsident Verband Rudolf Steiner Schulen Schweiz

 

jeweils am Montag:
04.09.2023, 17-19 Uhr
18.09.2023, 17-19 Uhr
02.10.2023, 17-19 Uhr
23.10.2023, 17-19 Uhr

 

Für neue Lehrpersonen an der Atelierschule und Rudolf Steiner Schule Zürich,
neue Lehrpersonen weiterer Steinerschulen willkommen

Unkostenbeitrag: CHF 100

Ort: Seminar Atelierschule, Plattenstrasse 39, 8032 Zürich

 Kontakt und Anmeldung

 

Robert Thomas. – War Lehrer für Französisch, Kunstgeschichte, Geschichte und Religion. Dozent Lehrerbildung, u.a. an der Formation pédagogique anthroposophique Suisse romands in Lausanne. Präsident des Vorstands Rudolf Steiner Schulen Schweiz, Mitglied des Haager Kreises, der Internationalen Konferenz für Steiner Waldorf Pädagogik.

 

 

Sommerpause: Juli und August 2023

 

Freitag, 12.05.2023, 9–16:30 Uhr

 

Wie gelingt es, in pädagogischen Prozessen den Willen weniger als Umsetzungsinstanz und mehr als Wachstumsvorgang ansprechen?

Workshop mit Wilfried Sommer 

 

Wilfried Sommer, *1967, ist an der Schnittstelle von Schule und Hochschule tätig: einerseits als Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt phänomenologische Unterrichtsmethoden an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, andererseits als Lehrer für Physik an der Freien Waldorfschule Kassel. Physikdidaktische Arbeitsgebiete: phänomenologische Zugänge zur Optik und performative Dimension des Experiments, wobei sich Theaterwissenschaft und Physik begegnen. In der Bildungstheorie tritt die Rolle des Leibes für kognitive Lehr-Lern-Prozesse hinzu.Er engagiert sich in der Lehrerbildung und pädagogischen Forschung und ist Vorstand im Trägerverein der Kasseler Jugendsymposien.

 

 

Donnerstag, 11.05.2023

19:30 Uhr, grosser Saal

 

Sich fokussieren können: der Wille als Beziehungskraft

Öffentlicher Vortrag von Wilfried Sommer 

 

Eintritt: CHF 20

 

Wilfried Sommer, *1967, ist an der Schnittstelle von Schule und Hochschule tätig: einerseits als Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt phänomenologische Unterrichtsmethoden an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, andererseits als Lehrer für Physik an der Freien Waldorfschule Kassel. Physikdidaktische Arbeitsgebiete: phänomenologische Zugänge zur Optik und performative Dimension des Experiments, wobei sich Theaterwissenschaft und Physik begegnen. In der Bildungstheorie tritt die Rolle des Leibes für kognitive Lehr-Lern-Prozesse hinzu.Er engagiert sich in der Lehrerbildung und pädagogischen Forschung und ist Vorstand im Trägerverein der Kasseler Jugendsymposien.

 

Donnerstag, 08.12.2022, 14-16.30 Uhr, Seminarraum

& Samstag, 17.12.2022, 9-16 Uhr, Seminarraum

 

Kommunikations-, Coaching- und Beratungskompetenz

Workshop mit Anja Fehr

für Lehrpersonen und Interessierte

 

Teilnahme: CHF 120

Anmeldung:  Sekretariat

 

Anja Fehr ist Beraterin im psychosozialen Bereich mit eidg. Diplom, selbständig in eigener Praxis tätig und Dozentin an Höheren Fachschulen. Beraterin SGfB, Partner-, Paar- und Familienberaterin IKP, DVNL-Master, Logosynthese-Instructor, Weiterbildungen u.a. in Hypnosystemischen Coaching.

 

 

Freitag, 25.11.2022

9–15:30 Uhr, Seminarraum

 

Was ist der Wille und wie kann ich selbst den Willen bilden?

Workshop mit Tomáš Zdražil

für Lehrpersonen und Interessierte

 

Teilnahme: CHF 100

Anmeldung:  Sekretariat 

 

 

Prof. Dr. Tomáš Zdražil hat Geschichts-, Archiv-, Erziehungswissenschaft und Waldorfpädagogik studiert. Promotion an der Universität Bielefeld mit dem Thema «Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik». Mehrere Jahre Klassen- und Oberstufenlehrer in Tschechien. Aktuell lehrt er am Seminar für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart, wo er das von Tessin-Zentrum für Gesundheit und Pädagogik leitet.

Publikationen u.a.:
Waldorfpädagogik. «…aus Menschenerkenntnis heraus resultierende Liebe zum Menschen…» (2021)
Freie Waldorfschule in Stuttgart 1919–1925. Rudolf Steiner – das Kollegium – die Pädagogik (2019) 
Unterricht und Gesundheit. Quellensammlung aus dem Werk Rudolf Steiners (2006)

 

 

Donnerstag, 24. November 2022

19:30 Uhr, grosser Saal

 

Die Lage der Jugend in der vielfältigen Krise unserer Gesellschaft

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Tomáš Zdražil

 

Eintritt CHF 20

 

Prof. Dr. Tomáš Zdražil hat Geschichts-, Archiv-, Erziehungswissenschaft und Waldorfpädagogik studiert. Promotion an der Universität Bielefeld mit dem Thema «Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik». Mehrere Jahre Klassen- und Oberstufenlehrer in Tschechien. Aktuell lehrt er am Seminar für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart, wo er das von Tessin-Zentrum für Gesundheit und Pädagogik leitet.

Publikationen u.a.:
Waldorfpädagogik. «…aus Menschenerkenntnis heraus resultierende Liebe zum Menschen…» (2021)
Freie Waldorfschule in Stuttgart 1919–1925. Rudolf Steiner – das Kollegium – die Pädagogik (2019) 
Unterricht und Gesundheit. Quellensammlung aus dem Werk Rudolf Steiners (2006)

 

 

jeweils am Donnerstag, 17–19 Uhr
am 29.09., 06.10., 27.10., 03.11. und 10.11.2022 

 

Schüler*innen mit psychischen Auffälligkeiten

Weiterbildungskurse Atelierschule an fünf Kursterminen, 
drei seminaristischen Kurse zur Wahl mit:

• Dr. Frank Ruthenbeck, Psychologe und Schulpsychologe
• Georg Saltzwedel, Fachpsychologe und Psychotherapeut
• Dr. med. Michael Seefried / Stefanie Zimmermann, Psychologin

 

Teilnahme: CHF 120

Anmeldung:  Sekretariat 

 

 

Donnerstag, 22.09.2022, ab 14.00 Uhr

und Freitag, 23.09.2022, 9.00–15.30 Uhr

 

Jugendpädagogik und Willensbildung

Eröffnungstagung Seminar Atelierschule

Dozenten: Johannes Greiner, Gerwin Mader/Thomas Stöckli,
Valentin Wember

Eingeladen sind die Lehrpersonen der Zürcher Rudolf Steiner Schulen
und  weitere Interessierte

Besuch ganze Tagung inkl. Abendvortrag: CHF 120

 

Programm
DONNERSTAG, 22. SEPTEMBER 2022
14:00 Begrüssung: Zur Seminareröffnung
14:20 Impulsreferat: Johannes Greiner
15:00 Workshops I (Angebot Workshops: siehe unten)
16:30 – Pause –
17:00 Workshops II
18:30 – Abendessen –
19:30

Das Geheimnis der Willenserziehung: Vier unbekannte Ansätze aus der Erziehungskunst Rudolf Steiners

Öffentlicher Vortrag von Valentin Wember

FREITAG, 23. SEPTEMBER 2022
09:00 Impulsreferat: Thomas Stöckli
09:45 Workshops III
11:00 – Pause –
11:30 Workshops IV
13:00 – Mittagessen –
14:00 Workshops V
15:00 Gemeinsamer Abschluss
15:30 – Schluss –

 

Workshops zur Wahl:
  

Workshop 1: Johannes Greiner

Gesunde Erdung und der Zugriff auf den Willen

Viele junge Menschen fühlen sich in ihrem Körper nicht zu Hause, sie spüren sich oft nicht richtig und verlieren dann auch die Sicherheit, was wahr und was Schein ist. Dabei kann auch die Fähigkeit verloren gehen, den eigenen Willen in Bewegung zu setzen. Selbst Kleinigkeiten können nicht mehr erledigt werden und eine allgemeine Willenspassivität macht sich breit. Dabei kann gerade in solchen Zuständen besonders viel wahrgenommen werden, was sich bis zur kaum ertragbaren Hypersensibilität steigern kann. Warum ist das so? Und was kann uns helfen, uns besser zu erden? Die Fähigkeit, auf den Willen zugreifen zu können, ist davon abhängig, welche Beziehung wir zu dem eigenen Körper aufbauen können.

 

Johannes Greiner, nach dem Studium von Musik und Eurythmie Pianist, Klavierlehrer, Pädagoge, Dozent und Autor. Unterrichtet seit 2011 an Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz. Arbeitete viele Jahre im Vorstand der Anthropophischen Gesellschaft in der Schweiz und ist in der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum tätig.

Buchveröffentlichungen u.a.:

• Die Bedeutung des pädagogischen Blicks. Wie wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg begleiten können (2020)
• Das innere Kind und der Quell der Kreativität (2019)
• In Ahrimans Welt. Leben mit Maschinen und Medien (2019)
• Mensch, ich glaube an dich! Terrorismus – ein Erziehungsproblem? (2017)
• Die Spiritualität der Jugend und ihr Schatten (2017)

 

 

Workhop 2: Gerwin Mader / Thomas Stöckli

Triale Bildung – der Weg vom dualen zum trialen Bildungsverständnis bis zum Lebensunternehmer*in


Der Workshop von zwei Dozenten beschäftigt sich mit dem trialen Bildungsverständnis, am Donnerstag mit G. Mader und am Freitag mit Th. Stöckli (mit konkreten Anregungen aus und für die Schulpraxis). Thomas Stöckli hält am Freitag ein Impulsreferat zum Thema: «Jugendpädagogik die Welt heute: Lähmung oder Willenserweckung».

Gerwin Mader, ausgebildeter Elektrotechnik-Ingenieur, Klassen-, Religions- und Turnlehrer an Waldorfschulen. Von 1992 bis 2012 Klassen- und Fachlehrer an der Rudolf Steiner Schule in Salzburg, Mitbegründer der Freien Hofschule Gaisberg und Klassenlehrer an der Paracelsus-Schule Salzburg. Seit 2012 Co-Studienleitung und Praxisleitung an der Akademie für anthroposophische Pädagogik in Dornach (AfaP). Freier Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung in der Schweiz und Projektberater an diversen Waldorfschulen im In- und Ausland.

 

Thomas Stöckli, Dr. phil., Erziehungswissenschaftler, langjährige Erfahrung als Mittelschullehrer für Deutsch, Englisch und Philosophie, 20 Jahre Leitung einer Mittelschule auf der Basis des Konzepts des Lebenslernens, Dozent in der Lehrerbildung. Seit 1995 Co-Leitung Akademie für anthroposophische Pädagogik in Dornach (AfaP). Leitung des Instituts für Praxisforschung.

Buchveröffentlichungen u.a.:

• Die neue Jugendpädagogik, 2. Auflage, Institut für Praxisforschung: Download online (externer Link)
• Lebenslernen. Ein zukunftsfähiges Paradigma des Lernens als Antwort auf die Bedürfnisse heutiger Jugendlicher(2011)
• Die Schule am Wildbach. Die Verbindung von Schule und Beruf als Chance für die Zukunft. Jugendberichte, hrsg. von Thomas Stöckli und Rahel Wepfer (1997)

 

 

Workshop 3: Valentin Wember

Die Entfaltung der Willenskräfte. Menschenkundliche Grundlagen und aktuelle Phänomene von Willensstärke und Willensschwäche

In dieser Arbeitsgruppe soll es darum gehen, ein differenziertes Diagnose-Tool und Werkzeuge zur Erfindung individueller und neuer Methoden auf dem Hintergrund anthropologischer Gesetzmässigkeiten zu entwickeln.

 

Valentin Wember ist langjähriger Waldorflehrer in Ober- und Unterstufe. International tätiger Berater in pädagogischen und organisatorischen Fragen.

Buchveröffentlichungen zu den Methoden der Erziehungskunst Rudolf Steiners, u.a.:

• Fünf Dimensionen der Waldorfpädagogik im Werk Rudolf Steiners. Übersichten, Kommentare, Geschichte, Perspektiven (2015)
• Willenserziehung. Sechzig pädagogische Angaben Rudolf Steiners (2014)
• Wille zur Verantwortung. Eine neue Organisationsführung durch Lehrer, Eltern und Schüler an Waldorfschulen (2012).

 

 

Donnerstag, 22.09.2022, 19.30 Uhr, grosser Saal

 

Das Geheimnis der Willenserziehung: vier unbekannte Ansätze aus der Erziehungskunst Rudolf Steiners

Öffentlicher Vortrag von Valentin Wember

 
im Rahmen der Weiterbildungstagung und Eröffnung des Seminars Atelierschule

 

 

Valentin Wember ist langjähriger Waldorflehrer in Ober- und Unterstufe. International tätiger Berater in pädagogischen und organisatorischen Fragen.

Buchveröffentlichungen zu den Methoden der Erziehungskunst Rudolf Steiners, u.a.:
• Fünf Dimensionen der Waldorfpädagogik im Werk Rudolf Steiners. Übersichten, Kommentare, Geschichte, Perspektiven (2015)
• Willenserziehung. Sechzig pädagogische Angaben Rudolf Steiners (2014)
• Wille zur Verantwortung. Eine neue Organisationsführung durch Lehrer, Eltern und Schüler an Waldorfschulen (2012).

 

 

 

Anmeldung zu Veranstaltungen:

 Mail Seminar Atelierschule